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Erster Besuch

10. Januar 2014

Tja, das war er. Der erste Besuch. Die Hälfte des Besuches hat wegen seltsamer Krankheiten abgesagt, die andere Hälfte kam mit seltsamen Krankheiten an und schmiss dann auch gleich mal damit um sich.

Nachdem nun wiedermal die ganze Welt um mich herum krank war, außer ich, wurde ich dann natürlich auch wieder krank … super.

Insgesamt isses ne ziemlich durchwachsene Bilanz gewesen hier. Insbesondere so bis Sylvester, weil wir die Museumsbesuche alle auf zwei Tage nach Sylvester gelegt haben, haben wir halt vor allen Dingen viel von außen gesehen, was jetzt nicht so furchtbar spannend ist, vielleicht auch in keiner Stadt. Sylvester allerdings war dann wirklich der Tiefpunkt. Ich hätte nie gedacht, dass das gerade hier in Paris so unglaublich langweilig sein kann, wie es das war. Kein Feuerwerk, keine großen Feiern. Die Tradition ist eher, dass man sich für wahnsinnig viel Geld irgendwo in einem Lokal einmietet und da den ganzen Abend und die ganze Nacht bleibt … spannend.

Na ja, dafür war das essen gut und Dinner-for-one gab’s auch. Das neue Jahr wurde dann zunehmend auch mit dem Gesundheitszustand besser.

Sobald das essen etwas besser wurde mit Libanesem, besonderem Crêpes und Fondue und man auch in die Museen reinging, wurde die ziemlich krasse und große Geschichte von Paris und Frankreich deutlich, wobei trotzdem immernoch klar ist, dass es Paris irgendwie ausgerechnet an französischer Kultur mangelt. Die beste Crêperie ist halt einfach mal griechisch, um mal das exemplarische Beispiel zu nennen.

Sascha meinte, Paris hat ne tolle Geschichte, aber keine eigene Identität mehr. Es ist irgendwie zu einer Business-Stadt verkommen, die so krass von Dienstleistungen und Tourismus lebt, dass ihr teilweise eigene Kultur ein wenig fehlt.

Ganz so krass ist es sicherlich nicht. Aber es stimmt schon, dass es auch sehr viele Pariser gibt, die sagen, dass wohnen in Paris eigentlich nicht so der Bringer ist, was sicherlich auch am sehr sehr krassen Pariser Verkehr liegt.

Aber einen Teil des negativen durchwachsenen Teils nehme ich auch auf meine Kappe und ein anderer Teil geht auf die Krankheit. Mir fehlen sicherlich die ein oder andere Reiseführer-Qualität, die man letztes Jahr genießen durfte. Sylvester aber scheint für Paris wirklich keine gute Zeit zu sein!

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From → Allgemein

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